1025 | Neue Tools, neue Helfer: diese Woche entdeckt

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Show notes

Eine kurze Runde durch neue Apps und Werkzeuge: KI-Agenten am Mac, KI zum Modellieren und Gestalten, Apps für Schreiben und Erinnerungen sowie kleine Utilities für mehr Ordnung am Arbeitsplatz.

Zeitleiste

  • 00:00:04 Einleitung
  • 00:00:47 KI-Agenten am Mac: sichtbar, kontrollierbar, sicher
  • 00:05:17 Erstellen mit KI: von Bildern zu 3D-Modellen
  • 00:08:04 Kreativ werden: Spiele, Texte und Erinnerungen
  • 00:11:23 Ordnung auf dem Mac – und Nostalgie nebenbei
  • 00:14:51 Abschluss

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Transcript

Lena Vogel: Hallo und willkommen zur heutigen Folge! Ich bin Lena Vogel.

Felix Hartmann: Und ich Felix Hartmann. Schön, dass ihr wieder da seid. Wir schauen uns heute eine ganze Reihe von neuen Tools und Apps an, und da fällt sofort etwas auf: Immer mehr Software lebt genau da, wo dein Blick hinfällt, oben am Bildschirmrand, in der MacBook-Notch, oder sie arbeitet ganz bewusst lokal auf deinem Gerät statt in irgendeiner Cloud.

Lena Vogel: Genau, und das ist kein Zufall. Die neuen Tools bringen KI-Agenten, Automatisierung und kreatives Arbeiten näher an den Nutzer, aber sie wollen dabei sichtbar und kontrollierbar sein. Das zieht sich durch die ganze heutige Auswahl.

Felix Hartmann: Fangen wir direkt damit an, mit dem spannendsten Stück: Was passiert, wenn KI-Agenten wirklich auf deinem Mac arbeiten?

Lena Vogel: Also, da gibt es aktuell zwei recht unterschiedliche Ansätze, die beide dasselbe Problem lösen wollen: Agenten sollen für dich arbeiten, aber du sollst jederzeit sehen, was sie da treiben. Der eine kommt von sideOS.

Felix Hartmann: Erzähl uns, wie das funktioniert.

Lena Vogel: sideOS sitzt ebenfalls in der Notch, also dieser kleinen Schwarzkante beim MacBook. Die Bedienung ist bewusst simpel gehalten: Du hältst Steuerung und Option gedrückt, sprichst los, und das Tool führt aus, was du willst. Es kann Apps steuern, es kann diktieren, und zwar in 62 Sprachen.

Felix Hartmann: 62 Sprachen ist schon eine Hausnummer. Und wie läuft das mit der Privatsphäre? Das ist ja bei Sprachassistenten meist der Knackpunkt.

Lena Vogel: Da haben sie zwei Wege gebaut. Das Ganze kann lokal laufen, also komplett auf deinem Rechner. Oder, wenn du mehr Rechenleistung willst, bringst du deinen eigenen API-Key mit. Und bezahlt wird per Einmalkauf, kein Abo.

Felix Hartmann: Das gefällt mir, Einmalkauf statt Mietmodell. Was mir aber auffällt: Die Steuerung über Tastenkürzel plus Sprache ist eine klare Abkehr von dem Chat-Fenster-Modell, das viele kennen. Du musst nicht erst eine App suchen und öffnen, du hältst einfach zwei Tasten und redest.

Lena Vogel: Und das ist genau der Punkt: Der Assistent rückt näher an den Nutzer, aber er bleibt etwas, das du aktiv rufst. Er läuft nicht einfach im Hintergrund vor sich hin.

Felix Hartmann: Was ist die Grenze dabei? Was bleibt offen?

Lena Vogel: Da würde ich ehrlich sagen: Wie reif ist so eine Steuerung im Alltag wirklich? Wir haben keine Erfahrungswerte, wie zuverlässig die App-Steuerung über Sprache bei komplexen Workflows funktioniert, etwa wenn mehrere Programme ineinandergreifen müssen. Das bleibt die spannende Frage.

Felix Hartmann: Und jetzt kommt der zweite Ansatz, der nochmal eine ganz andere Richtung einschlägt: AgentValley.

Lena Vogel: Richtig. AgentValley ist gratis und open source, und es adressiert ein anderes Problem: Bei KI-Coding-Agenten, also etwa Claude Code, verlierst du schnell den Überblick, was da gerade läuft. AgentValley zeigt jeden Claude-Code-Agenten samt Sub-Agents direkt in der MacBook-Notch an.

Felix Hartmann: Mit Pixel-Figuren, wenn ich das richtig verstanden habe?

Lena Vogel: Genau, kleine Pixel-Figuren. Und es gibt einen "needs you"-Alarm, also wenn der Agent auf dich wartet, siehst du das sofort.

Felix Hartmann: Das ist eigentlich eine nette Lösung für ein echtes Problem. Ich stelle mir vor, man hat drei Agenten parallel laufen, einer baut Tests, einer schreibt Code, einer räumt auf, und ohne eine solche Anzeige merkst du gar nicht, dass einer seit Minuten auf deine Antwort wartet.

Lena Vogel: Genau da liegt der Wert. Es ist ein Sichtbarkeits-Werkzeug, keine Steuerung. Es sagt dir: Hier ist etwas, das deine Aufmerksamkeit braucht. Und weil es open source ist, kann jeder nachschauen, was da eigentlich passiert.

Felix Hartmann: Was mir auffällt: Beide Tools, sideOS und AgentValley, besetzen denselben physischen Ort, die Notch. Das ist interessant. Die Notch wird vom Ärgernis zur Infrastruktur.

Lena Vogel: Ja, das ist ein schöner Trend. Der Bildschirmrand wird zur Kontrollzentrale. Aber beide Tools lösen nur die Sichtbarkeit. Es fehlt noch etwas Entscheidendes, nämlich Sicherheit bei den Zugängen.

Felix Hartmann: Und genau da kommt 1Password ins Spiel.

Lena Vogel: Genau, 1Password für Agents. Die Grundidee: KI-Agenten sollen sich bei Diensten anmelden können, aber ohne die Passwörter zu sehen. Der Nutzer bestätigt die Anmeldung auf dem eigenen Gerät.

Felix Hartmann: Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Bisher musste man Agenten, die für einen arbeiteten, irgendwie Zugang zu Logins geben, und dann sahen sie das Passwort. Damit ist das Passwort praktisch kompromittiert, sobald der Agent es einmal gelesen hat.

Lena Vogel: Genau. Und die gute Nachricht: Das ist in den bestehenden Individual- und Family-Plänen von 1Password bereits enthalten, keine Zusatzkosten also.

Felix Hartmann: Das senkt die Hürde enorm. Man muss nicht erst ein Enterprise-Produkt kaufen, sondern hat es vielleicht schon im Abo.

Lena Vogel: Und damit haben wir eigentlich einen Trend, den man so formulieren kann: Agenten rücken näher an den Nutzer heran, und genau deshalb brauchen sie sichtbare Kontrolle, wie bei sideOS und AgentValley, und sichere Zugänge, wie bei 1Password. Die drei zusammen ergeben ein Bild.

Felix Hartmann: Man könnte fast sagen: Wenn Agenten alltäglich werden sollen, dann brauchen sie so etwas wie eine Arbeitsumgebung. Einen Platz, an dem du sie siehst. Einen Türsteher, der entscheidet, was sie dürfen. Und einen Schlüsselbund, bei dem sie nie den Schlüssel in die Hand bekommen.

Lena Vogel: Schön gesagt. Die offene Frage bleibt, wie reif das alles im Alltag ist. Wir sehen drei Bausteine, aber ob sie in der Praxis reibungslos ineinandergreifen, muss sich zeigen.

Felix Hartmann: Genau. Und von steuern zu lassen, ist es ein kleiner Schritt zum nächsten Thema: selbst erstellen mit KI.

Lena Vogel: Also, Canva hat mit Craft sein erstes eigenes Bildmodell vorgestellt. Das ist eine ziemlich große Sache für ein Unternehmen, das bisher vor allem auf Integrationen Dritter gesetzt hat.

Felix Hartmann: Was macht Craft technisch besonders?

Lena Vogel: Die Architektur ist zweistufig: Plan, dann Render. Das Modell plant zuerst, was auf dem Bild entstehen soll, und rendert es dann. Das soll dafür sorgen, dass die Ergebnisse eher dem entsprechen, was man sich vorgestellt hat.

Felix Hartmann: Und was bekommt man am Ende?

Lena Vogel: 2K-Auflösung, in über 30 Formaten. Und Text kann das Modell in 55 Sprachen setzen. Der entscheidende Punkt für Canva ist aber: Die Ergebnisse sind editierbare Layer.

Felix Hartmann: Ah, das ist der Kern. Bei den meisten Bildgeneratoren bekommst du ein flaches Bild, und wenn ein Buchstabe falsch ist oder eine Fläche nicht gefällt, dann generierst du komplett neu. Mit Layern kannst du das Bild nach der Generierung weiter bearbeiten, wie ein normales Design-Dokument.

Lena Vogel: Genau. Canva-positioniert das so, dass es nicht nur "Bild machen" heißt, sondern Neben- und Textbearbeitung möglich macht. Das verändert den Workflow: KI wird zum ersten Entwurfsschritt, nicht zum Endpunkt.

Felix Hartmann: Und was ist die offene Frage da?

Lena Vogel: Bei einem Bildmodell ist die entscheidende Frage immer: Wie gut ist es wirklich im Detail? Wie sauber sind die 55 Sprachen, wie präzise sind die editierbaren Layer? Das ist die Art von Versprechen, die man erst im Praxistest glauben kann.

Felix Hartmann: Und von Design-Layern ist es dann nur noch ein Gedanke zu echten technischen Bauteilen: zCAD AI.

Lena Vogel: Ja, und das ist ein völlig anderes Kaliber. zCAD AI generiert aus Text oder Bild editierbare, parametrische 3D-Modelle. Und zwar mit Maßen und Baugruppen-Mates.

Felix Hartmann: Das ist wichtig zu betonen. Es geht nicht um dekorative 3D-Formen, sondern um echte CAD-Daten mit Parametern, mit denen man weiterarbeiten kann. Baugruppen-Mates heißen: Teile wissen, wie sie zueinander passen, wie ein Scharnier oder ein Gewinde.

Lena Vogel: Und der Export erfolgt als STEP. Das ist der Standard, mit dem man in professionelle CAD-Programme und an Fertigungsprozesse herangeht.

Felix Hartmann: Das ist eigentlich der entscheidende Unterschied zu den ganzen "Ich male dir ein 3D-Modell"-Demos, die man sonst sieht. STEP-Export heißt: Das Ergebnis kann in einer echten Werkzeugkette landen.

Lena Vogel: Wenn die Maße stimmen. Das ist die offene Frage bei beiden Tools: Bei Canva Craft fragt man, wie gut die Layer sind, und bei zCAD AI fragt man, wie gut die Maße und Mates wirklich sind. Das ist die entscheidende Prüfung, und die steht noch aus.

Felix Hartmann: Und beide drehen KI-Bilder in nutzbare Objekte, das ist die gemeinsame Linie. Einmal Design-Layer, einmal technische CAD-Daten. Beide sagen: Das Ende der KI-Generierung ist nicht das Bild, sondern das weiterverarbeitbare Objekt.

Lena Vogel: Schön zusammengefasst. Und wenn wir schon beim Erstellen sind, dann sind wir auch schon beim nächsten Themenblock. Denn Erstellen mit KI heißt für viele auch: selbst programmieren, ohne Programmieren zu können.

Felix Hartmann: Also, da gibt es ein Tool, das called myPip, und das richtet sich ganz bewusst an Leute, die Spiele bauen wollen, aber nicht Codierer sind.

Lena Vogel: Es ist im Browser, das ist der erste wichtige Punkt. Du musst nichts installieren. Und dann gibt es dort Vibe-Coding für Spiele. Du beschreibst, was du willst, und baust so dein Spiel.

Felix Hartmann: Und da gibt es einen Begriff, der mir gefallen hat: Hive-Coding.

Lena Vogel: Ja, Hive-Coding heißt: Du baust mit Freunden in Echtzeit zusammen. Also mehrere Leute arbeiten gleichzeitig am selben Spiel. Dazu kommt Controller-Support, das heißt, was du baust, kannst du direkt mit einem Gamepad spielen. Und Monetarisierung ist auch mit drin, du kannst also dein Spiel irgendwann auch Geld kosten lassen.

Felix Hartmann: Das ist eigentlich ein vollständiges Ökosystem in einem Tool. Von der Idee bis zum fertigen, spielbaren, eventuell sogar verkaufbaren Produkt. Und das alles im Browser.

Lena Vogel: Und die Multiplayer-Komponente ist wichtig: Es geht nicht nur um Solo-Projekte. Du kannst mit anderen zusammen ein Spiel bauen, das ist eine soziale Erfahrung.

Felix Hartmann: Was uns dann zu einem interessanten Kontrast bringt, nämlich zu River Writer. Denn River Writer macht im Grunde das Gegenteil: Es ist eine kostenlose Open-Source-Mac-App unter MIT-Lizenz, für Drehbücher, Stücke und Romane. Dateiformate sind .fountain und .md. Und da gibt es keine Cloud und keine AI.

Lena Vogel: Richtig, null KI. Stattdessen Git-Versionierung, also die Art von Versionskontrolle, die Programmierer nutzen, aber für Texte. Jede Fassung deines Romans ist sauber dokumentiert.

Felix Hartmann: Das ist eine interesante Gegenposition. Während myPip sagt "Wir bauen die Zukunft mit KI", sagt River Writer "Schreiben ist Handwerk, und wir geben dir die beste Werkbank dafür". Beide Ansätze haben ihre Berechtigung, je nachdem, was man macht.

Lena Vogel: Und .fountain ist übrigens ein Klartext-Format für Drehbücher, das heißt, deine Texte sind nicht in irgendeinem proprietären Format gefangen. Das passt zu dem Open-Source-Ansatz.

Felix Hartmann: Und dann haben wir noch ein drittes Tool in diesem Themenblock, das wieder eine ganz andere Richtung nimmt: "How It Went".

Lena Vogel: Das ist eine App, die aus GPS-Track, Fotos und Clips einen Kurzfilm macht. Du zeichnest also eine Tour auf, machst ein paar Fotos und Videos, und die App schneidet dir daraus einen Film.

Felix Hartmann: Das Erstaunliche: Das Rendering passiert lokal, auf iPhone, Android oder Mac. Nicht in der Cloud. Und am Ende bekommst du eine MP4 in 9:16 oder 16:9, also Hochformat für Social Media oder Querformat für den Fernseher.

Lena Vogel: Und wenn man die drei zusammenlegt, myPip, River Writer und How It Went, dann ist das gemeinsame Motiv: erschwingliche, oft lokale Werkzeuge, die Erstellen für alle einfacher machen. Vom Spiel über den Roman bis zum Kurzfilm.

Felix Hartmann: Ja, und was mir auffällt: Es ist nicht alles KI. River Writer verzichtet komplett darauf. Aber es geht in dieselbe Richtung: Die Hürde, etwas Eigenes zu schaffen, wird niedriger.

Lena Vogel: Genau. Und vom Erstellen kommen wir ganz natürlich zum nächsten Thema: zum Aufräumen. Denn wer viel erstellt, sammelt auch viel Müll an.

Felix Hartmann: Also, da gibt es einen Mac-Cleaner, der sich selbst "ehrlich" nennt: Shedi. Und der richtet sich explizit an Entwickler.

Lena Vogel: Ja, und das ist der Unterschied zu den üblichen Cleaner-Apps. Shedi kennt die Dinge, die bei Entwicklern wirklich Platz fressen: Xcode-Builds, Docker-Images, node_modules und Ähnliches. Das sind Ordner, die in kurzer Zeit mehrere Gigabyte fressen können.

Felix Hartmann: Und wie zeigt es dir das?

Lena Vogel: Es zeigt dir pro Element das Risiko und die Rückkehr. Also: Wie gefährlich ist es, das zu löschen, und wie viel Platz bekomme ich dafür zurück?

Felix Hartmann: Das ist eigentlich die Information, die man braucht und die die meisten Cleaner nicht geben. Sie sagen nur "3 GB, klick löschen", und dann wunderst du dich später, warum dein Projekt nicht mehr baut.

Lena Vogel: Genau, und deshalb nennt es sich ehrlich. Es gibt dir die Trade-offs, nicht nur die Zahl.

Felix Hartmann: Und wie wird bezahlt?

Lena Vogel: Einmalig 9,99 Dollar. Kein Abo.

Felix Hartmann: Wir hatten schon bei sideOS den Einmalkauf, jetzt wieder bei Shedi. Das scheint tatsächlich ein Muster zu sein.

Lena Vogel: Und dann ein weiteres Menüleisten-Tool: Byter. Das ist kostenlos und trackt Datenvolumen. Pro WLAN, pro Hotspot, pro Kabel. Mit Live-Speed und Speedtest. Alles läuft lokal, und es gibt 11 Sprachen.

Felix Hartmann: Das ist nützlich für Leute mit limitierten Datentarifen oder Hotspots. Und wieder: lokal, also deine Daten gehen nirgendwohin.

Lena Vogel: Und dann das dritte Tool in diesem Bereich: Many Displays. Das löst ein Problem, das fast jeder kennt, der mit mehreren Monitoren arbeitet: Nach Schlafmodus, Unlock oder Replug sind alle Fenster falsch verteilt. Many Displays stellt die Fenster automatisch wieder her.

Felix Hartmann: Und da gibt es ein technisches Detail, das ich gut finde: Es unterscheidet identische Monitore per UUID und Port. Das heißt, wenn du zwei exakt gleiche Monitore hast, verwechselt es sie nicht.

Lena Vogel: Ja, das ist der Punkt, an dem viele Lösungen scheitern. Zwei identische Dell-Monitore? Bei Many Displays kein Problem. Und es kostet einmalig 19 Dollar.

Felix Hartmann: Schauen wir uns die Linie an, die sich durch diese drei Tools zieht: Ehrlichkeit, Lokalität, Einmalkauf. Shedi mit 9,99 Dollar einmalig, Byter gratis und lokal, Many Displays mit 19 Dollar einmalig. Keines davon will dich in ein Abo zwingen, keines verschickt deine Daten.

Lena Vogel: Das ist eine schöne Gegenbewegung zu dem, was man sonst oft sieht. Und es passt auch zu dem, was wir am Anfang bei sideOS gesehen haben: Der Nutzer soll die Kontrolle behalten.

Felix Hartmann: Und dann haben wir noch ein Tool, das sich völlig abseits von diesem Thema bewegt, aber perfekt als Kontrast funktioniert: Penta.

Lena Vogel: Erzähl, das ist ja herrlich.

Felix Hartmann: Penta verwandelt dein iPhone, iPad oder iPhone Duo in einen 5-CD-Wechsler aus den 90er Jahren. Für Apple Music. Mit echten aufgezeichneten Geräuschen.

Lena Vogel: Also wenn du eine CD einlegst, hörst du das echte Geräusch eines echten 90er-Jahre-Wechslers. Das ist Nostalgie in Reinform.

Felix Hartmann: Genau. Du legst quasi CDs ein, und das Gerät spielt aus deiner Apple-Mediathek die corresponding Titel. Die App ist gratis, mit optionalem Pro-Unlock.

Lena Vogel: Und es ist ein schöner Schlusspunkt, denn es bringt alles zusammen, was wir heute gesehen haben: lokal, wenn auch aus anderen Gründen, Einmalkauf-Logik, und es ist ein Tool, das klar sagt, was es ist, ohne dich in ein Ökosystem zu zwingen.

Felix Hartmann: Also, wenn wir das zusammenfassen: Wir haben heute gesehen, dass die aktuelle Welle von Tools zwei Richtungen einschlägt. Die eine Richtung bringt KI-Agenten näher an den Nutzer, mit Sichtbarkeit in der Notch, mit sicheren Zugängen, mit lokaler Verarbeitung. Die andere Richtung gibt dem Nutzer Werkzeuge in die Hand, die ohne Cloud, ohne Abo und ohne Datensammelwut funktionieren.

Lena Vogel: Und die offenen Fragen sind überall dieselben: Wie reif ist das im Alltag? Wie gut sind die Maße bei zCAD, die Layer bei Canva Craft, die Sprachsteuerung bei sideOS? Das sind die Dinge, die man in der Praxis prüfen muss.

Felix Hartmann: Und genau das machen wir dann, wenn wir diese Tools ausführlicher anschauen. Für heute war das unsere Auswahl. Danke, dass ihr da wart!

Lena Vogel: Ja, danke euch! Wir sehen uns in der nächsten Folge. Bis dann!

Felix Hartmann: Tschüss, bis zum nächsten Mal!