1019 | KI im Keller, Karten auf dem Tisch

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Show notes

Diese Episode blickt auf eine Woche voller KI-Tools: von datenschutzfreundlichen Lokallösungen für Mac bis zu Assistenten, die Karten, Meetings und Bilder automatisieren. Danach: ein neuartiges Kartenspiel, ein winziger Xbox-Controller und warum „on-prem“ plötzlich das größte Verkaufsargument ist.

Zeitleiste

  • 00:00:04 Einleitung
  • 00:01:01 Privat und lokal: KI ohne Cloud
  • 00:08:27 Assistenten für Bild, Gedächtnis und Bühne
  • 00:13:37 Spielen im Taschenformat
  • 00:15:31 Abschluss

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Transcript

Lena Vogel: Willkommen zurück beim Podcast, hier ist Lena Vogel.

Felix Hartmann: Und Felix Hartmann. Schön, dass du da bist. Heute schauen wir uns eine ganze Reihe neuer Produkte und Releases an, und eines fällt sofort auf: Fast alles dreht sich um die Frage, wie nah dir KI und Software kommen dürfen, ohne dass deine Daten dabei aus dem Haus gehen.

Lena Vogel: Genau. Wir haben viel Lokal-first-Zeug dabei, dann Assistenten für Bilder, Gedächtnis und Präsentationen, und am Ende noch etwas für die Hosentasche. Und wir wollen heute nicht nur durchlisten, sondern ordentlich fragen: Wer braucht das wirklich, was kann es konkret, was kostet es, und was ist eher Versprechen als bewiesener Tatbestand.

Felix Hartmann: Das ist die richtige Haltung, denn bei vielen dieser Launch-Beschreibungen handelt es sich um Behauptungen der Macher. Toll klingt alles, aber wie gut es im Alltag läuft, wissen wir oft nicht. Also, fangen wir da an, wo die Privatsphäre am deutlichsten im Vordergrund steht.

Lena Vogel: shim-cli. Das ist ein Tool für Leute, die mit Claude Code arbeiten, also einem KI-Coding-Agenten im Terminal. Und da gibt es ein echtes Problem: Wenn der Agent auf deine Tools und Dienste zugreift, landen in den Ergebnissen manchmal Geheimnisse, also API-Keys, Tokens, Passwörter, die du eigentlich nie rausgeben willst.

Felix Hartmann: Und shim-cli macht laut seinen Machern zwei Dinge: Es stellt einen Hook und einen lokalen Proxy bereit, der zwischen Claude Code und dem Rest sitzt, und maskiert diese Geheimnisse in den Tool-Ergebnissen. Also bevor die Ausgaben an das Modell gehen, werden die sensiblen Teile rausgefiltert.

Lena Vogel: Das ist eine clevere Position im Ablauf, weil sie genau an dem Punkt eingreift, wo Daten das Haus verlassen würden. Und das zweite Versprechen ist konsequent: keine Telemetrie, und es ist open source. Für Entwickler, die ohnehin schon skeptisch sind, was in ihren Sessions passiert, ist das genau die Kombination, die sie suchen.

Felix Hartmann: Wichtig ist aber auch hier die Ehrlichkeit: Das ist die Beschreibung der Macher. Dass die Maskierung wirklich alle relevanten Formate abdeckt, etwa wenn ein Key in einem ungewöhnlichen Kontext auftaucht, das bleibt eine offene Frage. Du verlässt dich auf einen Filter, und ein Filter hat definitionsgemäß Lücken. Das Tool ist trotzdem sinnvoll, weil es ein sehr konkretes, sehr quälendes Problem löst.

Lena Vogel: Und es ist nicht das einzige Tool mit dieser Haltung. Schau dir PasteKit an. Das ist ein Formatierer fürs Clipboard, und der unterstützt 58 Formate, JSON, YAML, SQL und so weiter, und macht das komplett im Browser.

Felix Hartmann: Komplett im Browser heißt hier: im eigenen Browser, auf der eigenen Maschine. Die Angaben sprechen von einer strengen Content Security Policy, und es wird betont, dass nichts von deiner Maschine abfliegt. Das ist ein anderes Modell als die klassischen Online-Formatierer, bei denen du deinen Code auf einen Server hochlädst, oft ohne genau zu wissen, was dort mit ihm passiert.

Lena Vogel: Für jemanden, der gerade ein Config-File mit Secrets reparieren will, ist das ein realer Unterschied. Der Anwendungsfall klingt unspektakulär, aber gerade wenn ein Stück des Inhalts sensibel ist, macht genau dieser Punkt den Unterschied zwischen benutzbar und nicht benutzbar.

Felix Hartmann: Und dann der vielleicht ehrgeizigste Fall in dieser Kategorie: SpeechMac. Das ist eine lokale Spracherkennung für den Mac, basierend auf Whisper, mit einem Parakeet-Modell. Und der Kern ist: Es funktioniert offline. Das Audio verlässt laut den Angaben niemals den Rechner. Es unterstützt 25 Sprachen, und es ist eine Einmalzahlung statt eines Abos.

Lena Vogel: Das ist im Grunde die Logik von shim-cli und PasteKit noch einmal konsequenter gezogen. Da wird nicht nur gefiltert oder lokal gerechnet, sondern die ganze Verbindung nach draußen wird gar nicht erst aufgemacht. Wenn das Modell auf deiner Maschine läuft, brauchst du keine Datenschutzerklärung zu lesen, weil es technisch nichts zu verschicken gibt.

Felix Hartmann: Die offene Frage ist natürlich die Qualität. Lokale Modelle waren lange spürbar schlechter als die Cloud-Dienste. Ob Parakeet auf einem normalen Mac in Sachen Genauigkeit und Geschwindigkeit mithält, können wir anhand der Angaben nicht sagen, das ist precisely der Punkt, wo der Trend Lokal-first an seine Grenze gepusht wird. Das ist auch das, was wir heute immer wieder sehen werden: Die Richtung ist klar, die tatsächliche Qualität daneben zu den Cloud-Angeboten ist die unbeantwortete Frage.

Lena Vogel: Und die Kategorie ist breiter als nur Tools für Entwickler oder Diktier-Software. Schau dir Openbroca an: ein KI-Diktat-Tool für den Mac, sehr klein, um die 6,5 Megabyte. Es entfernt Füllwörter und Zögern, aber dabei soll dein Ton erhalten bleiben. Es gibt ein persönliches Wörterbuch, und es übersetzt in 28 Sprachen.

Felix Hartmann: Interessanter Punkt dabei: "Quitscht mütterlichen Ton behalten". Viele Diktat-Tools glätten und umschreiben so stark, dass am Ende etwas anderes drübersteht, als du gesagt hast. Wenn das wirklich stimmt, dass nur die Muletillas rausfliegen, ist das ein sinnvoller Unterschied. Aber auch hier gilt: Es ist die Beschreibung der Macher.

Lena Vogel: Und dann noch Gravity Notes. Das ist ein sehr bewusst minimalistischer Notizen-Ansatz, eine einzige Liste, in der Inspiration von Karpathy erwähnt wird. Bezahlung als Einmalzahlung, die Notizen liegen laut den Angaben auf deinen eigenen Geräten, und es gibt ein CLI, mit dem KI-Agenten die Notizen lesen und schreiben können.

Felix Hartmann: Das CLI ist der eigentlich interessante Teil. Damit wird aus einer simplen Notiz-App eine Schnittstelle, die deine lokalen Agenten mitbringen können. Also genau dasselbe Muster wie bei shim-cli, nur in einer anderen Domäne: Du behältst die Daten bei dir, gibst aber bewusst Werkzeugen Zugriff. Für Leute, die mit Agenten experimentieren, aber nicht wollen, dass deren Gedächtnis in irgendeiner Cloud landet, ist das eine sinnvolle Kombination.

Lena Vogel: Und wir bleiben noch etwas in der Privat-und-Lokal-Welt, aber wir wechseln die Berufsgruppe. Nicht mehr nur Entwickler. Jetzt kommt der Rest des Schreibtischs dran: E-Mail und Git-Interfaces.

Felix Hartmann: Inbox Zero Mail. Das ist ein E-Mail-Client, open source unter der AGPL, für Gmail und Outlook. Es gibt Tastenkürzel, und die KI klassifiziert und schreibt Antworten-Entwürfe. Der KI-Teil kostet 20 Dollar im Monat.

Lena Vogel: Hier ist das Modell anders als bei SpeechMac. Die Software selbst ist offen und lokal, aber die KI-Funktionen sind ein bezahltes Abo. Und die spannende Frage ist: Wo laufen diese Klassifizierungen und Entwürfe? Da die Angaben nichts sagen, lohnt es sich für jemanden mit diesem Anliegen, das genau nachzulesen, bevor er umsteigt.

Lena Vogel: Aber der Client selbst als open-source-Alternative für Gmail und Outlook ist schon mal eine echte Option, und die AGPL-Lizenz ist eine klare Aussage, wo die Macher stehen.

Felix Hartmann: Und dann noch zwei Werkzeuge für Leute, die am Mac arbeiten und oft in Meetings oder in Git stecken. Tower 18 ist ein Git-Client für den Mac, und da gibt es eine CLI, mit der du direkt in bestimmte Ansichten springen kannst, History, Blame, Working Copy. Also nicht erst durch die Oberfläche klicken, sondern direkt an die Stelle, die du brauchst.

Lena Vogel: Und es gibt auch ein Agent Skill, also eine Fähigkeit, die KI-Agenten nutzen können, um den Git-Arbeit zu prüfen. Das ist ein drittes Mal dasselbe Muster in dieser Sendung: Tool bleibt lokal und unter deiner Kontrolle, Agent bekommt eine definierte Tür hinein. Und dann noch MeetPaw, eine kostenlose, open-source-App für die Mac-Menüleiste, die mit einem Klick Meet-, Zoom- oder Teams-Links erstellt und kopiert.

Felix Hartmann: Das klingt trivial, aber es ist genau der Typ von Aufgabe, die mehrfach am Tag nervt. Meeting öffnen, App starten, Link erstellen, kopieren, einfügen. Das alles auf einen Klick zu reduzieren, in der Menüleiste, ist der klassische Fall von einem kleinen Tool, das Zeit spart, aber jeden Tag. Und dass es open source und gratis ist, passt wieder ins Bild dieser ganzen Runde.

Lena Vogel: Also, schauen wir das Gesamtbild dieser ersten Stunde an: Wir haben ein Filter-Tool für Agenten, einen Formatierer im Browser, eine Offline-Spracherkennung, ein Diktat-Tool, eine Notiz-App, einen E-Mail-Client, einen Git-Client und einen Meeting-Link-Helper. Das ist nicht zufällig. Das ist ein Muster.

Felix Hartmann: Ja, und das Muster ist: Die Werkzeuge werden kleiner, lokaler und zugänglicher für Agenten. Die offene Frage bleibt, wie gut die Qualität neben den Cloud-Diensten mithält, aber die Richtung ist unmissverständlich. Und das führt uns zu einer zweiten Kategorie, in der es nicht mehr nur ums Arbeiten geht, sondern um Assistenz im Alltag.

Lena Vogel: Krea 3. Das ist ein Bild-Editing-Tool mit KI, und die Zahlen sind beeindruckend: native 2K-Auflösung, unter acht Sekunden pro Edit, und das für sechs Cent. Das ist ein Preis, der einen anderen Gesprächsmodus erlaubt, wenn ein Edit sechs Cent kostet, experimentierst du anders als wenn es zwei Dollar kostet.

Felix Hartmann: Die Details, die herausstechen: bis zu acht Referenzen, und regionale Bearbeitung, die den Rest des Bildes erhält. Das heißt, du sagst, nur dieser Bereich soll sich ändern, und der Rest bleibt unangetastet. Das ist seit Langem der Schwachpunkt von KI-Bild-Editing, dass du ein Detail änderst und plötzlich hat sich das ganze Bild verschoben.

Lena Vogel: Und auch hier gilt unsere Regel: Die Geschwindigkeits- und Preisangaben sind die der Macher. Was wir nicht wissen: Wie sieht das Ergebnis in schwierigen Fällen aus, etwa bei Texten in Bildern oder Händen? Aber die Kombination aus niedrigem Preis, Referenzen und regionaler Editierung zeigt eine klare Richtung: KI-Bildbearbeitung wird zum Werkzeug, nicht zum Event.

Felix Hartmann: Und dann gibt es in dieser Runde etwas, das eine ganz andere Frage aufwirft. Amazon hat zwei Wearables rausgebracht: Bee Frontier für 74,99 Dollar, das ist ein Wearable, und Bee Eclipse für 99,99 Dollar, das ist ein Magnet fürs Telefon. Beide versprechen dasselbe: ein persönliches KI-Gedächtnis.

Lena Vogel: Also, das Gerät hört deinen Tag mit, oder was auch immer es aufnimmt, und die KI baut daraus ein Gedächtnis über dich auf. Was du gesagt hast, wem, wann, was vorhattest. Das ist eine andere Kategorie von Privatsphäre als alles, was wir in der ersten Stunde hatten.

Felix Hartmann: Genau, und deshalb ist die Angabe, dass das Audio verarbeitet und dann gelöscht wird, ein zentraler Punkt. Das ist die zentrale Datenschutzfrage bei dieser Art von Produkt. Aber es bleibt eine Aussage von Amazon über den Prozess, nicht etwas, das du selbst verifizieren kannst. Und selbst wenn die Löschung technisch stimmt, bleibt die Frage: Was passiert mit dem, was das Modell über dich gelernt hat? Das Gedächtnis existiert ja irgendwo.

Lena Vogel: Das ist der Punkt, an dem wir sagen müssen: Hier sind die offenen Fragen größer als bei allem anderen heute. Es ist nicht klar, wie verlässlich dieses Gedächtnis im Alltag ist, und wie robust die Datenschutzversprechen langfristig sind. Wenn du dieses Produkt erwägst, sind das die zwei Fragen, die du stellen solltest.

Felix Hartmann: Und dann noch ein dritter Assistent, der auf die Bühne geht: MyLens. Das ist eine KI, die live präsentiert, eins zu eins, und das in Maßstab. Sie erstellt neue Folien in Echtzeit aus deinen eigenen Quellen, und nach jeder Session gibt es einen Bericht.

Lena Vogel: Das ist eine andere Art von Assistenz als ein Notiz-Tool oder ein Bild-Editor. Es geht um den Moment, in dem du vor einem anderen Menschen stehst und etwas erklären musst. Die Idee: Die Präsentation passt sich der Situation an statt eine fixe Foliendatei abzuarbeiten. Für Sales, Lehre, Briefings, überall dort, wo das gleiche Thema an verschiedene Menschen in verschiedenen Versionen gegangen wird, ist das eine sinnvolle Richtung.

Felix Hartmann: Und die Angabe "aus deinen eigenen Quellen" ist der Vertrauensanker. Wenn die Folien wirklich aus deinen Materialien kommen, ist das etwas anderes als freies Generieren, wo die KI erfindet. Aber wie genau die Zusammenhänge bleiben und ob die Folien in einer echten Situation nicht abschweifen, das wissen wir nicht.

Lena Vogel: Es gibt in dieser Runde auch noch ein paar kleinere Ergänzungen, die alle dasselbe Thema bedienen: KI kommt näher an den Alltag heran. Zum Beispiel Tomo in ChatGPT: Das macht aus jedem Thema oder Chat ein Lernspiel im Stil von Duolingo. Gratis zum Start, keine Registrierung nötig.

Felix Hartmann: Und dann Popcraft MCP: ein einziger Endpunkt, über den KI-Agenten Video, Bild, Musik und Sound-Effekte generieren können, mit Modellen wie Seedance, Veo, Kling und mehr. 100 Gratis-Credits zum Start. Das ist Infrastruktur für Agenten, aber die Logik ist dieselbe wie bei MyLens: Die KI rückt näher an den Alltag heran, und zwar dort, wo du ohnehin schon arbeitest.

Lena Vogel: Und dann noch ein Fall, der das Thema auf eine ganz andere Ebene hebt. IA de guardia: eine 24-Stunden-KI für den Bereitschaftsdienst, die laut Angaben die Ursache von Problemen live findet und beweist, dann den Fix ausführt, aber nur mit menschlicher Freigabe. On-prem und air-gapped, also komplett getrennt vom Internet. 90 Tage gratis.

Felix Hartmann: Das ist das vielleicht strengste Beispiel für das Thema dieser Sendung: Es läuft komplett hinter deiner Firewall, ohne Internetverbindung, aber es handeln dürfen nur nach Freigabe. Die Kombination aus Air-gapped und Human-in-the-loop ist genau die Antwort auf die Frage, wie man KI in kritische Systeme bringen kann, ohne die Kontrolle abzugeben.

Lena Vogel: Also, zusammengefasst für diese zweite Runde: Krea 3 macht Bild-Editing schnell und billig, die Bees bauen ein persönliches Gedächtnis auf mit der kritischen Frage, wie das mit dem Audio wirklich abläuft, MyLens präsentiert live aus deinen Quellen. Und drumherum: Lernspiele, Agent-Infrastruktur und eine air-gapped KI für den Bereitschaftsdienst. Der gemeinsame Nenner: Assistenz kommt näher, und die Datenschutz- und Verlässlichkeitsfragen wachsen mit.

Felix Hartmann: Und von den Helfern zum Spaß. Kommen wir zu den Spielen.

Lena Vogel: Vampire Crawlers von poncle. Das ist der Macher von Vampire Survivors, und die Richtung ist neu: ein rundenbasierter Deckbuilder, aber "hiper", wie sie sagen, also sehr schnell und hektisch. Mit Rogue-lite-Elementen. Und es ist auf allen Plattformen: PS5, Xbox, Switch, Steam und Epic.

Felix Hartmann: Das ist eine spannende Kombination, denn klassische Deckbuilder wie Slay the Spire sind genau dafür bekannt, dass sie langsam und nachdenklich sind. Hier sagen die Macher: Rundenbasiert, aber auf Drehen. Wenn das funktioniert, ist es ein eigener Subgenre-Schritt. Aber ob die Spannung einer Rogue-lite-Session wirklich mit dem Tempo harmoniert, das ist eine Frage, die du nur beim Spielen beantworten kannst.

Lena Vogel: Und dazu passt dann direkt die Hardware. Der Xbox Nano Controller. Das ist ein Gamepad in Taschengröße, und die Macher betonen: Es hat alle 18 Standardeingaben. Also kein abgespeckter Mini-Stick, sondern vollständig. Bluetooth, Akku, 49,99 Dollar.

Felix Hartmann: Die offene Frage steht quasi im Namen: Nano. Wie sitzt so ein Mini-Controller in langen Sessions? Gerade bei einem rundenbasierten Spiel wie Vampire Crawlers sitzt du vielleicht länger, als du denkst. Das ist der Punkt, den wir als ehrliche Einschränkung nennen müssen. Aber die Angabe, dass alle Eingaben da sind, ist die richtige Antwort auf das offensichtliche Einwand, dass Mini-Controller oft Funktionen weglassen.

Lena Vogel: Das Bild am Ende der Sendung ist also: Deckbuilder für alle Konsolen und ein Gamepad für die Hosentasche. Kompakte Formate, überall spielbar, und die Preisgestaltung bleibt niedrig. Es ist nicht das Produkt mit der tiefsten Frage dahinter, aber es ist genau der richtige Ausklang, weil es zeigt: Dieselbe Grundidee von Kompaktheit und Kontrolle, die wir bei den lokalen Tools gesehen haben, zieht sich bis in die Hardware durch.

Felix Hartmann: Das stimmt, und damit sind wir am Ende. Zusammengefasst: Die lokale, private KI ist kein Randthema mehr, sondern ein ganzer Werkzeugkasten. Assistenten rücken an den Alltag heran, mit allen offenen Fragen zu Verlässlichkeit und Datenschutz. Und zwischendurch darf auch gespielt werden.

Lena Vogel: Danke, dass du dabei warst. Wir sehen uns beim nächsten Mal.

Felix Hartmann: Bis dann!