
KI-Agent Mentic will die Werbeagentur ersetzen – und fünf weitere PH-Starts
Show notes
Sechs neue Product-Hunt-Starts im Überblick: Mentic will als autonomer KI-Agent komplette Werbeagenturen ersetzen und den Meta-Ads-Kreislauf eigenständig steuern. CentryAI spürt vergessene Abos auf und kündigt sie mit einem Fingertipp. Vida erstellt einen digitalen Zwilling deiner Arbeitsweise und wird mit der Zeit proaktiv. PhoneDeck verwandelt dein iPhone in ein kostenloses StreamDeck für den Mac – ohne Abo-Falle. Termi Protocol macht KI-Coding-Agenten in einer 3D-Simulation beobachtbar. Und C
Zeitleiste
- 00:00:00 Einleitung
- 00:00:04 Intro
- 00:00:22 Mentic: Der KI-Agent, der deine Werbeagentur ersetzt
- 00:01:53 CentryAI: Vergessene Abos mit einem Tap killen
- 00:03:05 Vida: Der KI-Zwilling, der deinen Arbeitsstil kopiert
- 00:04:54 PhoneDeck: Dein iPhone als kostenloses StreamDeck für den Mac
- 00:06:17 Termi Protocol: KI-Agenten live in 3D bei der Arbeit zusehen
- 00:07:17 ChecklistFox: Per Prompt zur schönen Checkliste
- 00:08:25 Outro
Weitere Links
- Mentic - Bri Product Hunt
- CentryAI - Bri Product Hunt
- Vida - Bri Product Hunt
- PhoneDeck - Bri Product Hunt
- Termi Protocol - Bri Product Hunt
- ChecklistFox - Bri Product Hunt
Diese Folge wurde von Bri produziert. Bri nutzt fortschrittliche KI-Technologie, um die Feeds, die dir wichtig sind, in Podcasts zum Zuhören zu verwandeln. Kontakt: hi@bri.so.
Transcript
Lena Vogel: Product Hunt täglich – das ist ein Bri-Podcast. Ich bin Lena Vogel.
Felix Hartmann: Und ich bin Felix Hartmann. Heute mit sechs frischen Product-Hunt-Starts: Ein KI-Agent, der komplette Werbeagenturen ersetzen will, eine App, die vergessene Abos mit einem Tap killt, und ein Tool, das dich als digitalen Zwilling klont.
Lena Vogel: Ein autonomer KI-Agent, der komplette Werbeagenturen ersetzen will – Mentic, heute ganz frisch auf Product Hunt gestartet.
Felix Hartmann: Ersetzen ist ein großes Wort. Was genau übernimmt der Agent denn selbstständig?
Lena Vogel: Die ganze Meta-Ads-Kette: Zielgruppen-Segmentierung, Creatives entwerfen, Gebote setzen und laufend nachsteuern.
Felix Hartmann: Also nicht nur ein Assistent, der Vorschläge macht, sondern echte Entscheidungsautonomie.
Lena Vogel: Genau. Der Hersteller positioniert Mentic explizit als Ende-zu-Ende-Ersatz für eine Agentur oder ein internes Performance-Team.
Felix Hartmann: Das klingt nach einem System, das den kompletten Kampagnenkreislauf im Blick hat – nicht nur die Ausspielung.
Lena Vogel: Richtig. Es soll verstehen, was die Marke ausmacht, daraus Creatives generieren und die Performance automatisch auf Cost-per-Action-Ziele optimieren.
Felix Hartmann: Da steckt dann eine Menge Vertrauen drin – man übergibt im Prinzip das gesamte Werbebudget an einen Algorithmus.
Lena Vogel: Und genau das ist der Bruch mit dem klassischen Modell: nicht mehr monatliches Agentur-Retainer plus Media-Spend, sondern ein Tool, das beides zusammenzieht.
Felix Hartmann: Wenn das funktioniert, verschiebt sich die Wertschöpfung radikal – von der manuellen Kampagnenarbeit hin zur reinen Strategievorgabe.
Lena Vogel: Und für kleinere Firmen wird Meta-Werbung auf einmal zugänglich, ohne dass sie sechsstellige Agenturbudgets einplanen müssen.
Felix Hartmann: Das ist der Punkt, der wehtun dürfte bei klassischen Agenturen.
Lena Vogel: Eben. Die Gefahr ist nicht, dass Mentic heute perfekt ist, sondern dass es den Marktpreis für Standard-Ad-Management in den Keller treibt.
Lena Vogel: Vergessene Abos – so ein stiller Kontofresser. Stell dir vor, du zahlst elf Abos, von denen du nichts mehr weißt.
Felix Hartmann: Genau das ist der Auslöser für CentryAI. Der Entwickler hat ADHS und hatte selbst elf vergessene Abos am Laufen.
Lena Vogel: Die App soll alle Verträge in einer Übersicht zeigen und mit einem Tap kündbar machen.
Felix Hartmann: Nicht nur anzeigen, sondern direkt handeln. CentryAI erkennt die Abos, sortiert sie nach monatlichen und jährlichen Kosten und schlägt die Kündigung vor. Und der Clou: Ein Fingertipp, und du stornierst direkt aus der App – ohne dich durch fünf Webseiten zu wühlen.
Felix Hartmann: Das senkt die Hürde enorm. Denn genau dieses Durchklicken ist der Grund, warum die meisten es aufschieben.
Lena Vogel: Die App rechnet auch hoch, was dich ein Abo aufs Jahr wirklich kostet. Da wird aus einem kleinen Monatsbetrag plötzlich eine klare Entscheidungsgrundlage.
Felix Hartmann: Und das ist keine Fitness-App, die nur mahnt. CentryAI ist als reiner Abo-Killer positioniert, gebaut von jemandem, der das Problem am eigenen Konto gespürt hat.
Lena Vogel: Wer elf Abos vergisst, baut keine Theorie-Software, sondern ein Werkzeug mit einer klaren Mission.
Felix Hartmann: Elf vergessene Zahlungen sind ein ziemlich überzeugender Lebenslauf.
Lena Vogel: Weiter mit einem Tool, bei dem ich zuerst dachte: Okay, noch ein KI-Assistent. Aber Vida geht einen Schritt weiter.
Felix Hartmann: Was genau meinst du?
Lena Vogel: Vida ist eine KI, die nicht nur Aufgaben erledigt. Sie beobachtet, wie du arbeitest. Welche Tools du nutzt, wie du kommunizierst, was dir wichtig ist.
Felix Hartmann: Also ein digitaler Zwilling, der meinen Arbeitsstil kopiert?
Lena Vogel: Genau. Das Team nennt es "clone yourself". Vida erstellt ein Gedächtnismodell deiner Arbeitsweise. Es merkt sich Kontext, den du sonst immer wieder erklären müsstest.
Felix Hartmann: Das klingt fast nach einem zweiten Ich. Was passiert dann mit diesem Modell?
Lena Vogel: Vida wird proaktiv. Es erledigt Dinge, bevor du danach fragst. Zum Beispiel Briefings vorbereiten, während du noch im vorherigen Meeting bist.
Felix Hartmann: Und woher weiß es, was wirklich Priorität hat? Mein Posteingang ist voll, aber nicht alles davon ist wichtig.
Lena Vogel: Genau das ist der Kern. Vida lernt aus deinen Entscheidungen. Was du priorisierst, was du ignorierst. Je länger du es nutzt, desto besser versteht es deine Logik.
Felix Hartmann: Das ist ein großer Unterschied zu einfachen Workflow-Tools. Die folgen festen Regeln. Vida passt sich dynamisch an. Es soll den mentalen Overhead reduzieren.
Lena Vogel: Und zwar nicht nur durch Automatisierung. Sondern indem es wirklich versteht, was dir wichtig ist. Das Ziel: weniger Zeit mit Organisieren, mehr Zeit für die eigentliche Arbeit.
Felix Hartmann: Wobei man auch fragen muss: Wie viel Kontrolle gibt man dafür ab? Wenn die KI falsch priorisiert, kann das schnell schiefgehen.
Lena Vogel: Deshalb bleibt der Mensch im Loop. Vida handelt nicht einfach blind. Es schlägt vor, du bestätigst. Aber es lernt aus jeder Bestätigung und wird mit der Zeit treffsicherer.
Felix Hartmann: Der entscheidende Punkt ist also: Vida ist kein Task-Manager, der auf Befehle wartet. Sondern ein System, das deine Arbeitspersönlichkeit spiegelt.
Lena Vogel: Genau das. Die große Frage wird sein, ob das Vertrauen tief genug sitzt, um sich wirklich auf so ein Tool einzulassen.
Lena Vogel: Vom KI-Doppelgänger zur Hardware – was, wenn dein iPhone dein Mac-Controller wäre, und zwar komplett gratis?
Felix Hartmann: Genau das verspricht PhoneDeck. Die Grundidee: Dein iPhone wird zu einem freien StreamDeck für den Mac.
Lena Vogel: Also diese Tastenfelder, mit denen man per Knopfdruck Apps startet, Szenen wechselt oder Shortcuts auslöst. Nur eben ohne das teure Zusatzgerät.
Felix Hartmann: Und ohne Abo-Falle. PhoneDeck setzt komplett auf das, was Apple schon eingebaut hat – Kurzbefehle und eine macOS-App, die die Tasten bereitstellt.
Lena Vogel: Aber wie kriegt man das physische Feedback hin, das so ein Hardware-Deck ja gerade ausmacht?
Felix Hartmann: Ein Kniff sind die Lautstärketasten. Die werden zu frei belegbaren Aktionstasten – quasi echte Knöpfe direkt am iPhone-Rahmen.
Lena Vogel: Das ist clever. Dazu ein anpassbares Layout auf dem Touchscreen, und man hat eine flexible Schaltzentrale, die per WLAN mit dem Mac spricht.
Felix Hartmann: Weil es auf Kurzbefehlen aufsetzt, sind der Automatisierung kaum Grenzen gesetzt. Aber ohne Einarbeitung in die Kurzbefehle-App bleibt viel Potenzial liegen.
Lena Vogel: Der konkrete Vorteil fürs Portemonnaie ist klar: Hardware-StreamDecks kosten schnell dreistellige Beträge, PhoneDeck dagegen ist kostenlos.
Felix Hartmann: Der Trade-off: Es ist kein dediziertes Gerät, das immer auf dem Schreibtisch liegt und haptisch sofort greifbar ist.
Lena Vogel: Genau das macht es zur Einstiegslösung – oder zum Testballon, ob man so ein Deck im Alltag überhaupt braucht.
Lena Vogel: Stell dir vor, du könntest deinem KI-Programmieragenten live bei der Arbeit zusehen, in einer dreidimensionalen Welt.
Felix Hartmann: Klingt nach einem Videospiel für Entwickler. Was genau passiert da?
Lena Vogel: Das Termi Protocol erstellt eine 3D-Simulation deines Agent-Workflows. Du siehst also nicht nur Text im Terminal, sondern virtuelle Entitäten, die Code schreiben und testen.
Felix Hartmann: Ah, also eine visuelle Übersetzung von automatisierten Prozessen. Ich kann mir vorstellen, dass man Fehler dann viel schneller erkennt.
Lena Vogel: Genau. Das Team sagt: Schau deinen KI-Agenten beim Bauen zu, live in 3D.
Felix Hartmann: Die Transparenz ist der entscheidende Punkt. Wenn ein Agent einen falschen Pfad einschlägt, sieht man das im simulierten Raum sofort, bevor großer Schaden entsteht.
Lena Vogel: Das verändert das Debugging komplett, weil das Team nicht mehr nur Logs durchforstet, sondern die Aktion räumlich nachvollzieht.
Felix Hartmann: Das Geheimnis ist dann wohl, nicht nur auf das Ergebnis zu starren, sondern den Entstehungsprozess in der Simulation zu beobachten.
Lena Vogel: Wer in letzter Zeit zwischen fünf To-do-Apps hin- und herspringt, fragt sich wahrscheinlich: Muss ich wirklich jede Checkliste von Grund auf selbst bauen?
Felix Hartmann: Genau das verspricht ChecklistFox anders zu lösen. Statt Vorlagen durchzuklicken, tippst du einfach ein, was du vorhast – zum Beispiel einen Umzug planen oder ein Content-Batch vorbereiten.
Lena Vogel: Aus diesem Prompt macht das Tool dann einen fertigen Plan, den du als schönes PDF teilen kannst. Der interessante Punkt: Du wählst vorher ein visuelles Theme, das zum Zweck passt.
Felix Hartmann: Die Idee ist also, dass die Checkliste nicht nur funktional ist, sondern auch so aussieht, als hätte jemand echtes Layout-Feeling reingesteckt.
Lena Vogel: Und das ohne die übliche Bastelarbeit in Notion oder Excel. Die große Frage bleibt natürlich: Hält die KI die Reihenfolge der Schritte auch sinnvoll ein?
Felix Hartmann: Richtig – beim Prompt „Team-Onboarding“ darf nicht der Behördenkram vor dem Willkommensgespräch kommen. Genau daran zeigt sich, wie durchdacht das Ding wirklich ist.
Lena Vogel: Für den ersten Eindruck ist der Ansatz jedenfalls charmant: ein Prompt, ein Theme, ein hübsches PDF – und die mentale Last des Planaufbaus ist weg.
Lena Vogel: ChecklistFox zeigt, wie schnell aus einem einzigen Prompt ein fertiger Plan werden kann – wenn die KI die richtige Reihenfolge einhält, ist das eine echte Entlastung.
Felix Hartmann: Das war Product Hunt täglich von Bri. Danke fürs Zuhören – bis morgen!